"Klangraum Europa"

Europäisches Klangskulpturenprojekt

Eine internationale interdisziplinäre Kooperation

 

Die Vorstellung, dass an verschiedenen Orten in Europa musikalisch gespielt wird, zu weit voneinander entfernt um sich zu hören, aber wissend voneinander ist, ist Ausgangsidee dieses Projektes. Dazu soll ein stetig wachsendes Netzwerk musikalisch bespielbare Skulpturen oder Installationen an verschiedenen Orten realisiert werden, die öffentlich zugänglich sind und eben musikalisch von jedem bespielt werden können. Es entwickelt sich eine musikalische Improvisation ohne räumliche und zeitliche Grenzen mit zunehmender Dichte und Vielfalt.

Diese Klangskulpturen werden sowohl visuell und akustisch anspruchsvoll sein, unterschiedlich, originell, ortspezifisch und dauerhaft sein. Es werden unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen die unterschiedliche klanglichen Möglichkeiten in sich bergen. Klänge können durch Angeschlagen, Zupfen oder sonstwie erzeugt werden.

Wesentlich ist, dass die Klangskulpturen voneinander „wissen“, d.h. über eine Website/ QR Code sind die Orte vernetzt mit entsprechenden Links zu den jeweiligen Künstlern/innen, Orten / Institutionen/ Kunstschulen etc. Außerdem gibt es einen Ansprechpartner, der z. B. Aktionen und Spielabsprachen organisierbar sind. So wird es Aktionstage geben, an denen an allen Orten zugleich gespielt wird. Jeder Ort wird ein international vernetzter kreativer Ort, an dem z.B. auch Workshops etc. organisiert werden.

Technisch ist es möglich, dass auch hörbar miteinander gespielt wird, es können aber auch Aufnahmen, Videos, etc. auf die Website gestellt werden.

Mit dem sowohl visuellen wie auch akustischen ästhetischen Anspruch wird ein interdisziplinäres Feld begangen und dessen kreatives Potential ausgelotet. Es entstehen Klangräume, die den Aspekt des Hörens in der Gestaltung mit betonen.

Dabei versteht sich das Projekt sich als Beitrag zu einer europäischen Gestaltungskultur aus der in der Kooperation aus verschiedenen Ansätzen und Traditionen etwas Neues generiert werden kann. Es geht also um Teamarbeiten über von Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Länder, die eben verschiedene oder gar komplementäre Ansätze in ihren Arbeiten verfolgen.